Pjotr Iljitsch Tschaikowskis "Schwanensee" im Festspielhaus Bregenz

15.12.2017

Bei Bolschoi Balletten kann man sicher sein, dass das russische Erbe nicht durch fremde Eingriffe verunstaltet wird. Die kulturellen Errungenschaften würdigt auch die Weltkulturerbe UNESCO, die das Bolschoi Staatstheater Belarus mit dem großen Preis «Fünf Kontinente» für den bedeutenden Beitrag zur Weltkultur ausgezeichnet hat. Nur wenige Ballettcompagnien stehen in so großer Besetzung an Startänzern, Staatspreisträgern, mehrfach preisgekrönten Goldmedaillen und Grand Prix Gewinnern internationaler Tanzwettbewerbe für die Bewahrung der russischen Kultur und Tradition, die durch höchste Qualität Weltruhm erlangt.


Das Libretto des Balletts «Schwanensee», das als eine der gelungensten Tanzschöpfungen gilt, hält sich an die Märchenvorlage von Wladimir P. Begitschew und Wassili Geltzer. Die Choreografie stammt von den legendären Choreografen Marius Petipa, Lew Iwanow und Alexander Gorsky, die Inszenierung von Juri Trojan und Alexandra Tichomirowa. Die Ästhetik der goldenen Epoche der Tanzkunst wird bei den legendäreren Choreografen großgeschrieben. Sie legen das Schwergewicht auf die Genauigkeit der Details und stellen höchste Ansprüche an das technische Können der Tänzer.

Das Ballett «Schwanensee», das mit graziöser Eleganz und athletischer Sprungfertigkeit getanzt wird, wurde für eines der renommiertesten Staatstheater inszeniert und gehört zu den berühmtesten Balletten des russischen klassischen Repertoires überhaupt. «Schwanensee» erzählt die Liebesgeschichte von Prinz Siegfried und Odette, die vom Zauberer Rotbart in die Königin der Schwäne verwandelt wurde. Mit der Doppelrolle des weißen Schwans Odette und ihres bösen Ebenbildes, des schwarzen Schwans Odile, entstand eine der schönsten und anspruchsvollsten Rollen für eine Primaballerina.

Die zahlreichen Höhepunkte, zu denen auch die Charaktertänze, Solo-Variationen, die Pas de deux Siegfrieds mit dem weißen Schwan im 1. Akt und mit dem schwarzen Schwan im 2. Akt mit der berühmten Serie von 32 Fouettés, der legendäre Tanz der vier kleinen Schwäne und die Variationen der großen Schwäne gehören, sowie die schillernde Pracht vom Bühnenbild und die mit mehr als 1.000 sündhaft teuren Swarovski-Kristallen verzierten Kostüme schaffen eine organische Einheit, die dieses vitale Meisterwerk voller Romantik und Lebensfreude vervollständigt, so dass der Besuch dieses Ballettereignisses Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Gegensatz zu den Tournee-Ballettproduktionen, die alljährlich pünktlich zur Winterzeit unter selbsterschaffenen Werbefantasiemarken die Landschaft der Ballettszene ausmachen, gehört das Staatsbalett, an dem aktuell ca. 110 Tänzer und Tänzerinnen engagiert sind, des Bolschoi Staatstheaters Belarus/Minsk zu den weltweit gefeierten Staatlichen Kulturinstitutionen und zu den renommiertesten der ehemaligen Sowjetunion.

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 19:30 Uhr

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