Gioachino Rossinis «Il Barbiere di Siviglia» am Theater Chur

30.12.2017

Am Samstag, 13. Januar zeigt das Theater Chur ab 19 Uhr Gioachino Rossinis unwiderstehlich spritzige Opera Buffa »Il Barbiere di Siviglia« als Gastspiel des Theater Orchester Biel Solothurn. Inszeniert von Joël Lauwers und unter der musikalischen Leitung von Franco Trinca erwachen die amourösen Eskapaden des Grafen Almaviva und die Intrigen Figaros zum Leben. Eine Gaunerkomödie voller Witz, Tempo und überraschenden Wendungen.


Ein nächtliches Liebesständchen hallt durch die Strassen Sevillas: Der liebestrunkene Graf Almaviva besingt unter dem Balkon der jungen Rosina deren Schönheit. Doch streng bewacht von ihrem Vormund gelingt es der Besungenen zunächst nicht, mit ihrem Anbeter in Kontakt zu treten. Erst der Coiffeur Figaro, seines Zeichen Faktotum der Stadt und in jedem Haushalt gern gesehener Gast, vermag die Situation zu retten. Er verkleidet Almaviva als Soldat und später als Gesangslehrer, verleiht ihm eine falsche Identität, übergibt Botschaften, führt hinters Licht, verkuppelt, schmiedet Pläne, entkommt Verhaftungen, lüftet Geheimnisse und rasiert ganz nebenbei noch das eine oder andere Kinn. Ein wahrer Teufelskerl, dieser Figaro, dem es schlussendlich gelingt, die Liebenden zusammen zu führen.

»Il Barbiere di Siviglia« gehört zu Gioachino Rossinis beliebtesten Opern und zu einem der meistgespielten Werke des Genres überhaupt. Ausgehend von Beaumarchais’ zynisch-humoristischen Schauspiel haucht Rossini den liebenswürdig-schrulligen Figuren Leben ein. In Stil und Form in der Opera Buffa-Tradition des späten 18. Jahrhunderts verankert, wurde das Werk durch das brillanten Libretto und Rossinis schier unendlichem Reichtum an fabelhaften Melodieeinfällen innerhalb weniger Jahre nach der Uraufführung 1816 zum internationalen Grosserfolg. Von den ersten Tönen der mitreissenden Ouvertüre über die zahlreichen Arien-Schmuckstücke bis hin zu den grossangelegten, in ihrer scheinbareren Unübersichtlichkeit ebenso amüsanten wie verwirrenden Ensembleszenen – Rossini weiss, sein Publikum in jedem Augenblick in den Bann zu ziehen. Zahlreiche Nummern, etwa Figaros berühmte Auftrittsarie oder Rosinas »Una voce poco fa«, fanden losgelöst vom Handlungskontext Eingang ins Konzertrepertoire.

Franco Trinca, stellvertretender Operndirektor und erster Kapellmeister beim Theater Orchester Biel Solothurn, stellt mit »Il Barbiere di Siviglia« sein Händchen für das italienische Opernrepertoire unter Beweis. Regisseur Joël Lauwers Inszenierung orientiert sich an den Traditionen des italienischen Kinos, besonders an Francis Ford Coppolas »Godfather«-Filmen.

Theater Chur
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CH-7000 Chur
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E: info@theaterchur.ch
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